Die Grundeigenschaften des Papiers beziehen sich auf Merkmale wie Format, Flächengewicht, Dicke oder Blattstärke und spezifisches Volumen.
Format
Unter Format versteht man die „Abmessungen" des Papiers nach Länge x Breite.

Flächengewicht
Unter Flächengewicht (manchmal auch Grammatur, Papiergewicht oder Quadratmetergewicht genannt) versteht man das Gewicht des Papiers pro Fläche. Die gebräuchlichste Angabe ist g/m2.
Die physikalischen Eigenschaften wie Festigkeit, Papierdicke und spezifisches Volumen sind vom Flächengewicht abhängig. So ist zum Beispiel die Opazität umso höher, je höher das Flächengewicht ist.
Flächengewichte bis zu 170 g/m2 werden als Papier bezeichnet, ab 170 bis 600 g/m2 spricht man von Karton und ab 600 g/m2 von Pappe.

Dicke oder Blattstärke
Die Papierdicke bezeichnet die Blattstärke eines Papiers, sie ist definiert als der senkrechte Abstand zwischen den beiden Oberflächen des Papiers. Sie gehört zu den Merkmalen, die einen wesentlichen Einfluss u.a. auf die Biegesteifigkeit haben.
Spezifisches Volumen (Bulk)
Das spezifische Volumen ist das Verhältnis aus Blattdicke und Flächengewicht.
Die meisten Papiersorten werden nach Flächengewicht produziert. Es gibt jedoch auch Papiere, die streng nach Dicke hergestellt werden, wie etwa Volumenpapier für die Buchherstellung. Durch eine höhere Blattdicke wird ein Druckerzeugnis bei gleichem Flächengewicht voluminöser und steifer.

